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Überall ist Lesezeit 3

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Drei mittelstandische Unternehmer der wurttembergischen Maschinenbaubranche stehen im Zentrum der vorliegenden Studie: Rolf Boehringer von der gleichnamigen Goppinger Werkzeugmaschinenfabrik, Max Knorr von den Fortuna-Werken in Bad-Cannstatt und Otto Fahr von der Firma Werner & Pfleiderer in Stuttgart-Feuerbach. Dass die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft erst durch die militarische Niederlage beseitigt werden konnte und nicht an ihren polykratischen Strukturen zerbrochen ist, lag nicht zuletzt an der Kooperation der okonomischen Funktionselite. Um deren Verhalten und Handeln geht es in der Studie von Astrid Gehrig. Leitfragen der Untersuchung sind: Wie verhielten die Industriellen sich als privatkapitalistische Unternehmer, als nationalsozialistische "Betriebsfuhrer" und als Funktionare im NS-Wirtschaftslenkungsapparat? Die Fallstudien spuren also der Frage nach, warum das NS-Regime trotz aller internen Kritik auf die Unterstutzung der wirtschaftlichen Funktionselite bis zum letzten Augenblick rechnen konnte. Sie machen anschaulich, was in der Forschung abstrakt Polykratie genannt wird. Und sie arbeiten heraus, dass die okonomische Funktionselite, auf deren Mitarbeit schon das NS-Regime nicht verzichten konnte, auch nach 1945 bruchlos an ihre betriebliche und ausserbetriebliche Karriere anknupfen konnte. Die Autorin: Astrid Gehrig arbeitet als freiberufliche Historikerin in Stuttgart."

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Überall ist Lesezeit 3, Kolektív autorov

Jazyk
Rok vydania
1992
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Titul
Überall ist Lesezeit 3
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Oldenbourg
Rok vydania
1992
Väzba
pevná
ISBN10
3486830139
ISBN13
9783486830132
Série
Anotácia
Drei mittelstandische Unternehmer der wurttembergischen Maschinenbaubranche stehen im Zentrum der vorliegenden Studie: Rolf Boehringer von der gleichnamigen Goppinger Werkzeugmaschinenfabrik, Max Knorr von den Fortuna-Werken in Bad-Cannstatt und Otto Fahr von der Firma Werner & Pfleiderer in Stuttgart-Feuerbach. Dass die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft erst durch die militarische Niederlage beseitigt werden konnte und nicht an ihren polykratischen Strukturen zerbrochen ist, lag nicht zuletzt an der Kooperation der okonomischen Funktionselite. Um deren Verhalten und Handeln geht es in der Studie von Astrid Gehrig. Leitfragen der Untersuchung sind: Wie verhielten die Industriellen sich als privatkapitalistische Unternehmer, als nationalsozialistische "Betriebsfuhrer" und als Funktionare im NS-Wirtschaftslenkungsapparat? Die Fallstudien spuren also der Frage nach, warum das NS-Regime trotz aller internen Kritik auf die Unterstutzung der wirtschaftlichen Funktionselite bis zum letzten Augenblick rechnen konnte. Sie machen anschaulich, was in der Forschung abstrakt Polykratie genannt wird. Und sie arbeiten heraus, dass die okonomische Funktionselite, auf deren Mitarbeit schon das NS-Regime nicht verzichten konnte, auch nach 1945 bruchlos an ihre betriebliche und ausserbetriebliche Karriere anknupfen konnte. Die Autorin: Astrid Gehrig arbeitet als freiberufliche Historikerin in Stuttgart."