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Die Grundbegriffe der Metaphysik

Welt - Endlichkeit - Einsamkeit

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Die im Wintersemester 1929/30 an der Freiburger Universität gehaltene Vorlesung ist in zweierlei Hinsicht bedeutend. Sie bietet eine umfassende Analyse der in der Freiburger Antrittsvorlesung „Was ist Metaphysik?“ nur angedeuteten Langeweile und eine detaillierte Wesensbestimmung des Organismus und des Lebens – Themen, die in „Sein und Zeit“ nur erwähnt werden. Die Vorlesung beginnt mit einer Erörterung des Begriffs der Metaphysik und kommt zu dem Schluss, dass die drei metaphysischen Fragen nach Welt, Endlichkeit und Vereinzelung aus einer Grundstimmung heraus gestellt werden müssen. Der erste Teil hat die Aufgabe, die tiefe Langeweile als Grundstimmung des Philosophierens zu wecken, wobei drei Grundformen der Langeweile aufgezeigt werden. Im zweiten Teil werden die drei metaphysischen Fragen weiter ausgearbeitet. Die Frage nach der Welt erfolgt durch den Vergleich dreier Thesen: ‚der Stein ist weltlos‘, ‚das Tier ist weltarm‘, ‚der Mensch ist weltbildend‘, beginnend mit der mittleren These. Die Untersuchung der Weltarmut des Tieres führt zur Wesensbestimmung der Tierheit, des Organismus und des Lebens. Der Übergang zur These ‚der Mensch ist weltbildend‘ beinhaltet eine Wesensanalyse der Welt und der Weltbildung des Menschen. Diese Vorlesung gilt als eine der bedeutendsten von Heidegger und fast als ein zweites Hauptwerk.

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Die Grundbegriffe der Metaphysik, Martin Heidegger

Jazyk
Rok vydania
2018
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Podtitul
Welt - Endlichkeit - Einsamkeit
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Klostermann
Rok vydania
2018
Väzba
mäkká
Počet strán
544
ISBN10
3465040937
ISBN13
9783465040934
Hodnotenie
4,2 z 5
Anotácia
Die im Wintersemester 1929/30 an der Freiburger Universität gehaltene Vorlesung ist in zweierlei Hinsicht bedeutend. Sie bietet eine umfassende Analyse der in der Freiburger Antrittsvorlesung „Was ist Metaphysik?“ nur angedeuteten Langeweile und eine detaillierte Wesensbestimmung des Organismus und des Lebens – Themen, die in „Sein und Zeit“ nur erwähnt werden. Die Vorlesung beginnt mit einer Erörterung des Begriffs der Metaphysik und kommt zu dem Schluss, dass die drei metaphysischen Fragen nach Welt, Endlichkeit und Vereinzelung aus einer Grundstimmung heraus gestellt werden müssen. Der erste Teil hat die Aufgabe, die tiefe Langeweile als Grundstimmung des Philosophierens zu wecken, wobei drei Grundformen der Langeweile aufgezeigt werden. Im zweiten Teil werden die drei metaphysischen Fragen weiter ausgearbeitet. Die Frage nach der Welt erfolgt durch den Vergleich dreier Thesen: ‚der Stein ist weltlos‘, ‚das Tier ist weltarm‘, ‚der Mensch ist weltbildend‘, beginnend mit der mittleren These. Die Untersuchung der Weltarmut des Tieres führt zur Wesensbestimmung der Tierheit, des Organismus und des Lebens. Der Übergang zur These ‚der Mensch ist weltbildend‘ beinhaltet eine Wesensanalyse der Welt und der Weltbildung des Menschen. Diese Vorlesung gilt als eine der bedeutendsten von Heidegger und fast als ein zweites Hauptwerk.