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Das doppelte Gesicht

Drei Erzählungen

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Dieses zweite, 1949 erstmals erschienene Buch des Autors – dessen Entstehungsgeschichte sein neuer Roman Tagebuch vom Überleben und Leben (Insel Verlag) erzählt – handelt in drei Versionen vom schuldhaften Versagen im Dritten Reich. Schauplatz ist Wien, in der mittleren Geschichte das noch unzerstörte, aber durch den »Anschluß« korrumpierte, symbolisiert durch die Figur eines jungen Mädchens, das fahrlässige Schuld durch Freitod sühnt. Die beiden Eckerzählungen führen Überlebende auf der Suche nach Verschollenen in das Nachkriegs-Wien, ein phantasmagorisches Totenreich, in dem die Verstorbenen als Führer, Prüfer, Richter die Suchenden in die eigene schuldhafte Vergangenheit geleiten. Vor allem die zweite Erzählung dieses Triptychons veranlaßte Thomas Mann zu der Äußerung: »Das ist ein originelles, träumerisch-kühnes und merkwürdiges Talent. Ganz selbständig neben Kafka, an den die Geschichten in ihrer genauen Un- und Überwirklichkeit noch am meisten erinnern.«

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Das doppelte Gesicht, Hermann Lenz

Jazyk
Rok vydania
2024
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(mäkká)
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Titul
Das doppelte Gesicht
Podtitul
Drei Erzählungen
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2024
Väzba
mäkká
Počet strán
301
ISBN10
3518243659
ISBN13
9783518243657
Série
Anotácia
Dieses zweite, 1949 erstmals erschienene Buch des Autors – dessen Entstehungsgeschichte sein neuer Roman Tagebuch vom Überleben und Leben (Insel Verlag) erzählt – handelt in drei Versionen vom schuldhaften Versagen im Dritten Reich. Schauplatz ist Wien, in der mittleren Geschichte das noch unzerstörte, aber durch den »Anschluß« korrumpierte, symbolisiert durch die Figur eines jungen Mädchens, das fahrlässige Schuld durch Freitod sühnt. Die beiden Eckerzählungen führen Überlebende auf der Suche nach Verschollenen in das Nachkriegs-Wien, ein phantasmagorisches Totenreich, in dem die Verstorbenen als Führer, Prüfer, Richter die Suchenden in die eigene schuldhafte Vergangenheit geleiten. Vor allem die zweite Erzählung dieses Triptychons veranlaßte Thomas Mann zu der Äußerung: »Das ist ein originelles, träumerisch-kühnes und merkwürdiges Talent. Ganz selbständig neben Kafka, an den die Geschichten in ihrer genauen Un- und Überwirklichkeit noch am meisten erinnern.«