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Lebende Bilder

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Zwei Liebende bleiben in einer Galerie der Eremitage und weigern sich, sich während der Belagerung Leningrads in Sicherheit zu bringen. In der Kälte und vom Hunger gequält, rezitieren sie Gedichte und Geschichten, um die Zeit zu vertreiben, und stellen die Gemälde nach, die aus dem Museum evakuiert werden. Während ihre Stimmen und Körper zu versagen und zu zerfallen beginnen, wird ihr Gespräch von Abschnitten aus einem Tagebuch unterbrochen – einem echten Dokument einer Person, die während der Blockade starb. Dies ist der Mittelpunkt von „Lebende Bilder“, Polina Barskovas genreübergreifender Sammlung von Fiktion, die sich mit der Geschichte und den Folgen der Belagerung Leningrads auseinandersetzt. Durch die Verwendung von Archivmaterial und dessen Reflexion in der Fiktion schafft Barskova eindringliche, furchtlose Porträts der vom Blockadegeschehen betroffenen Menschen. Ein Werk von atemberaubender Einfallsreichtum und reichhaltiger poetischer Sprache, das ein faszinierendes Mosaik einer Stadt und einer Kultur in der Krise präsentiert.

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Lebende Bilder, Polina Barskova

Jazyk
Rok vydania
2020
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(pevná)
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3,4
Dobrá
95 Hodnotenie

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Titul
Lebende Bilder
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2020
Väzba
pevná
ISBN10
3518429426
ISBN13
9783518429426
Série
Hodnotenie
3,35 z 5
Anotácia
Zwei Liebende bleiben in einer Galerie der Eremitage und weigern sich, sich während der Belagerung Leningrads in Sicherheit zu bringen. In der Kälte und vom Hunger gequält, rezitieren sie Gedichte und Geschichten, um die Zeit zu vertreiben, und stellen die Gemälde nach, die aus dem Museum evakuiert werden. Während ihre Stimmen und Körper zu versagen und zu zerfallen beginnen, wird ihr Gespräch von Abschnitten aus einem Tagebuch unterbrochen – einem echten Dokument einer Person, die während der Blockade starb. Dies ist der Mittelpunkt von „Lebende Bilder“, Polina Barskovas genreübergreifender Sammlung von Fiktion, die sich mit der Geschichte und den Folgen der Belagerung Leningrads auseinandersetzt. Durch die Verwendung von Archivmaterial und dessen Reflexion in der Fiktion schafft Barskova eindringliche, furchtlose Porträts der vom Blockadegeschehen betroffenen Menschen. Ein Werk von atemberaubender Einfallsreichtum und reichhaltiger poetischer Sprache, das ein faszinierendes Mosaik einer Stadt und einer Kultur in der Krise präsentiert.