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Die Fähigkeit zu trauern

Schriften und Reden 1984-1985

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»Wir leben in einer Über-Zeit: Überrüstung, die uns von faden Kopien der Übermenschen serviert wird: Über-Produktion, Über-Leistung, Über-Luxus - alles gegen die ›Unterrnenschen‹, die da tatsächlich hungern, sterben, nichts ›leisten‹...« Übermenschen, Untermenschen - Böll suchte den anderen: den Menschen. Zeit seines Lebens. Sein Engagement in der Friedensbewegung, sein Einsatz für Minderheiten, für Verfolgte jeder Art und in allen Teilen der Welt war bis zu seinem Lebensende ungebrochen. Raketenstationierung und Nachrüstung, Menschenrechtsverletzungen in Ost und West, Asylanten-, Ausländer- und Arbeitslosenprobleme, Flick-Affäre, Debatten über die jüngste deutsche Geschichte, eine gewisse Art von Meinungsverbreitung in den Medien und vieles mehr greift er in seinen Schriften und Reden auf. Daneben gibt es aber auch ganz persönliche Mitteilungen wie den eindringlichen »Brief an meine Söhne« und Kommentare in eigener Sache. Immer sind es Stellungnahmen, die weit über die Tagesaktualität hinausreichen und nicht ohne Nachwirkung bleiben werden. »Widerstand ist kein Recht; er ist eine Pflicht, jedem Menschen mitgegeben.«

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Die Fähigkeit zu trauern, Heinrich Böll

Jazyk
Rok vydania
1988
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(mäkká)
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5,0
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Titul
Die Fähigkeit zu trauern
Podtitul
Schriften und Reden 1984-1985
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Dtv
Rok vydania
1988
Väzba
mäkká
Počet strán
347
ISBN10
3423106093
ISBN13
9783423106092
Série
Hodnotenie
5 z 5
Anotácia
»Wir leben in einer Über-Zeit: Überrüstung, die uns von faden Kopien der Übermenschen serviert wird: Über-Produktion, Über-Leistung, Über-Luxus - alles gegen die ›Unterrnenschen‹, die da tatsächlich hungern, sterben, nichts ›leisten‹...« Übermenschen, Untermenschen - Böll suchte den anderen: den Menschen. Zeit seines Lebens. Sein Engagement in der Friedensbewegung, sein Einsatz für Minderheiten, für Verfolgte jeder Art und in allen Teilen der Welt war bis zu seinem Lebensende ungebrochen. Raketenstationierung und Nachrüstung, Menschenrechtsverletzungen in Ost und West, Asylanten-, Ausländer- und Arbeitslosenprobleme, Flick-Affäre, Debatten über die jüngste deutsche Geschichte, eine gewisse Art von Meinungsverbreitung in den Medien und vieles mehr greift er in seinen Schriften und Reden auf. Daneben gibt es aber auch ganz persönliche Mitteilungen wie den eindringlichen »Brief an meine Söhne« und Kommentare in eigener Sache. Immer sind es Stellungnahmen, die weit über die Tagesaktualität hinausreichen und nicht ohne Nachwirkung bleiben werden. »Widerstand ist kein Recht; er ist eine Pflicht, jedem Menschen mitgegeben.«