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Das Herz der Finsternis

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In den Abenteuerbüchern Joseph Conrads ist der Dschungel still. Im Herz der Finsternis (1899) schlängelt sich der Kongo lautlos durch die \"erhabene Stille des Urwalds\". Die Geschichte von Kapitän Marlowe, der den grausamen Elfenbeinhändler Kurtz im dunklen Afrika sucht, spielt sich in der \"schweigenden Wildnis\" ab. Erst als Marlowe Kurtz begegnet, durchbricht ein schriller Schrei die Stille. Der einst nur als \"ein Wort\" in den Erzählungen der Eingeborenen beschriebene Kurtz offenbart sich nun als \"eine Stimme\". Mit seinem letzten flüsternden Ausruf \"Das Grauen! Das Grauen!\" wird die Wahrheit deutlich: \"Er war kaum mehr gewesen als eine Stimme\". Auch Marlowe, der Ich-Erzähler, ist für seine Zuhörer \"nicht mehr gewesen als eine Stimme\". Er interpretiert Conrads Text mit viel Gespür: Während Kurtz \"ernst, tief, bebend\" sprechen müsste, ist Brückners Erzählstimme ruhig und tiefgründig wie der Kongostrom. Marlowe behauptet: \"Meine Stimme ist es, die nicht zum Schweigen gebracht werden kann\". Brückners unverwechselbare Stimme verleiht dem \"Zauberfluss der Rede\" anschauliche Tiefe. Getreu Conrads Diktum: \"Man spricht nicht mit dem Mann -- man hört ihm zu\". --Thomas Köster

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Das Herz der Finsternis, Joseph Conrad

Jazyk
Rok vydania
2021
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3,6
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Jazyk
nemecky
Rok vydania
2021
Väzba
mäkká
Počet strán
156
ISBN10
3962817042
ISBN13
9783962817046
Série
Prvé vydanie
1899
Pôvodný názov
Heart of Darkness
Hodnotenie
3,6 z 5
Anotácia
In den Abenteuerbüchern Joseph Conrads ist der Dschungel still. Im Herz der Finsternis (1899) schlängelt sich der Kongo lautlos durch die \"erhabene Stille des Urwalds\". Die Geschichte von Kapitän Marlowe, der den grausamen Elfenbeinhändler Kurtz im dunklen Afrika sucht, spielt sich in der \"schweigenden Wildnis\" ab. Erst als Marlowe Kurtz begegnet, durchbricht ein schriller Schrei die Stille. Der einst nur als \"ein Wort\" in den Erzählungen der Eingeborenen beschriebene Kurtz offenbart sich nun als \"eine Stimme\". Mit seinem letzten flüsternden Ausruf \"Das Grauen! Das Grauen!\" wird die Wahrheit deutlich: \"Er war kaum mehr gewesen als eine Stimme\". Auch Marlowe, der Ich-Erzähler, ist für seine Zuhörer \"nicht mehr gewesen als eine Stimme\". Er interpretiert Conrads Text mit viel Gespür: Während Kurtz \"ernst, tief, bebend\" sprechen müsste, ist Brückners Erzählstimme ruhig und tiefgründig wie der Kongostrom. Marlowe behauptet: \"Meine Stimme ist es, die nicht zum Schweigen gebracht werden kann\". Brückners unverwechselbare Stimme verleiht dem \"Zauberfluss der Rede\" anschauliche Tiefe. Getreu Conrads Diktum: \"Man spricht nicht mit dem Mann -- man hört ihm zu\". --Thomas Köster