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Samalio Pardulus

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„Er trat sehr nah an mich heran, und seine Augen waren schrecklich, als er sagte: ‚Höre dies, Mann aus der Toskana, und merke es dir, denn es ist die Wahrheit: Gott war tot, als er die Welt erschuf.‘“ Begraben in einem abgelegenen Schloss in den albanischen Bergen, schafft der wild hässliche Maler Samalio Pardulus Werke, die so monströs sind, dass sie kaum erträglich sind. Seine Philosophie postuliert eine groteske Welt, die die Wahnvorstellungen eines toten, grotesken Gottes widerspiegelt. Erzählt durch den entsetzten Bericht von Messer Giacomo, einem mittelmäßigen Künstler, der sowohl abgestoßen als auch fasziniert von den Ereignissen um ihn herum ist, beschreibt die Geschichte den gleichzeitigen Abstieg und Aufstieg des titelgebenden Anti-Helden in eine leidenschaftliche Perversion des Katholizismus. Hier verschmelzen Liebe und Wahnsinn, während ein dunkler, inzestuöser Inkubus in eine zum Scheitern verurteilte Familie eindringt. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1908 stellte die Gothic-Novelle einen gnostischen Übergang zwischen der deutschen Romantik und dem aufkeimenden Expressionismus dar. Sie bietet eine Vision des Grotesken als Lebensweise und als göttlichen Weg zu einer höheren Einsicht, selbst wenn diese nur als Manifestation des Bösen erscheint.

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Samalio Pardulus, Otto Julius Bierbaum

Jazyk
Rok vydania
1979
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(mäkká)
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Titul
Samalio Pardulus
Jazyk
nemecky
Rok vydania
1979
Väzba
mäkká
Počet strán
93
ISBN10
3423024046
ISBN13
9783423024044
Série
Hodnotenie
3,6 z 5
Anotácia
„Er trat sehr nah an mich heran, und seine Augen waren schrecklich, als er sagte: ‚Höre dies, Mann aus der Toskana, und merke es dir, denn es ist die Wahrheit: Gott war tot, als er die Welt erschuf.‘“ Begraben in einem abgelegenen Schloss in den albanischen Bergen, schafft der wild hässliche Maler Samalio Pardulus Werke, die so monströs sind, dass sie kaum erträglich sind. Seine Philosophie postuliert eine groteske Welt, die die Wahnvorstellungen eines toten, grotesken Gottes widerspiegelt. Erzählt durch den entsetzten Bericht von Messer Giacomo, einem mittelmäßigen Künstler, der sowohl abgestoßen als auch fasziniert von den Ereignissen um ihn herum ist, beschreibt die Geschichte den gleichzeitigen Abstieg und Aufstieg des titelgebenden Anti-Helden in eine leidenschaftliche Perversion des Katholizismus. Hier verschmelzen Liebe und Wahnsinn, während ein dunkler, inzestuöser Inkubus in eine zum Scheitern verurteilte Familie eindringt. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1908 stellte die Gothic-Novelle einen gnostischen Übergang zwischen der deutschen Romantik und dem aufkeimenden Expressionismus dar. Sie bietet eine Vision des Grotesken als Lebensweise und als göttlichen Weg zu einer höheren Einsicht, selbst wenn diese nur als Manifestation des Bösen erscheint.