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Ausgedehnte Gegenwart

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Gegenwart ist ein riesiges Netz, das sich über Länder, Zeiten und Kontinente spannt, gespannt von befreundeten und geliebten Menschen. Das Gedicht ist kein Standesamt und schert sich nicht um tot oder lebendig. Es widerstrebt dem ständigen Vormarsch der Vergangenheit. In Konstantin Kaisers Gedichten begegnen einander der jüdische Redakteur in New York und die verstorbene Südtiroler Dichterin, der Wiener Büchersammler und der von den Nazis ermordete Getreidehändler, die Lehrerin der Sozialphilosophie und die jugoslawische Hausmeisterin, der Prokurist und Hausbesitzer und die im Waisenhaus aufgewachsene Großmutter des Autors. Kaiser verschweigt nicht, was die Haut ihm in zärtlicher Berührung erzählt, und berichtet vom makabren Tanz liebender Hände. Auch Orte der Begegnung stellt er zur Verfügung, den Mexikoplatz in Wien, das südliche Burgenland, die Untergrundbahn, ein Trottoir in Berlin, den Blick auf das Libysche Meer, eine Fahrt durch die Walachei, Donauauen. Um einen Heiligen trauert er und um den Sohn eines Bundeskanzlers. Im Gestrüpp dieser Dichtung verhungern keine Schmetterlinge. Die Erinnerung an den großen Theodor Kramer gibt dem Buch den Titel.

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Ausgedehnte Gegenwart, Konstantin Kaiser

Jazyk
Rok vydania
2025
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Titul
Ausgedehnte Gegenwart
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2025
Väzba
mäkká
Počet strán
89
ISBN10
3990162713
ISBN13
9783990162712
Série
Anotácia
Gegenwart ist ein riesiges Netz, das sich über Länder, Zeiten und Kontinente spannt, gespannt von befreundeten und geliebten Menschen. Das Gedicht ist kein Standesamt und schert sich nicht um tot oder lebendig. Es widerstrebt dem ständigen Vormarsch der Vergangenheit. In Konstantin Kaisers Gedichten begegnen einander der jüdische Redakteur in New York und die verstorbene Südtiroler Dichterin, der Wiener Büchersammler und der von den Nazis ermordete Getreidehändler, die Lehrerin der Sozialphilosophie und die jugoslawische Hausmeisterin, der Prokurist und Hausbesitzer und die im Waisenhaus aufgewachsene Großmutter des Autors. Kaiser verschweigt nicht, was die Haut ihm in zärtlicher Berührung erzählt, und berichtet vom makabren Tanz liebender Hände. Auch Orte der Begegnung stellt er zur Verfügung, den Mexikoplatz in Wien, das südliche Burgenland, die Untergrundbahn, ein Trottoir in Berlin, den Blick auf das Libysche Meer, eine Fahrt durch die Walachei, Donauauen. Um einen Heiligen trauert er und um den Sohn eines Bundeskanzlers. Im Gestrüpp dieser Dichtung verhungern keine Schmetterlinge. Die Erinnerung an den großen Theodor Kramer gibt dem Buch den Titel.