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Den Dritten das Brot

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  • 144 stránok
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Ende des siebzehnten Jahrhunderts besiedelten die Donauschwaben die pannonische Tiefebene und bewirtschafteten das Land über fast zwei Jahrhunderte. Doch vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die deutschstämmigen Bürger kollektiv als Kriegsverbrecher verfolgt, enteignet und vertrieben. Marlenes Vater wurde in ein russisches Arbeitslager verschleppt, während sie, ihre Mutter und Großmutter in ein serbisches Internierungslager kamen, wo sie Hunger und Gewalt der Partisanen erlitten, bis sie nach zwei Jahren die Flucht nach Österreich schafften. Siebzig Jahre später erhält die heute achtzigjährige Marlene einen Brief aus Serbien, der sie dazu bewegt, mit ihrer Tochter Klara in die Vojvodina zu reisen und die Orte ihrer Vergangenheit zu besuchen. Diese Reise wird zur Erinnerung an das oft verdrängte Schicksal der Donauschwaben im ehemaligen Jugoslawien nach dem Zweiten Weltkrieg, exemplifiziert durch das Schicksal unschuldiger Familien, die mit der Niederlage des Dritten Reiches zu einer kriminellen Minderheit erklärt wurden. Das Buch thematisiert die Versöhnung zwischen Menschen, die nie gehasst haben, und eine Wiederbegegnung, die Jahrzehnte früher hätte stattfinden sollen, nun aber im Lebenswinter der Protagonistinnen umso wertvoller wird.

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Den Dritten das Brot, Gabriele Vasak

Jazyk
Rok vydania
2016
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(pevná)
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Titul
Den Dritten das Brot
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Septime
Rok vydania
2016
Väzba
pevná
Počet strán
144
ISBN10
3902711558
ISBN13
9783902711557
Série
Anotácia
Ende des siebzehnten Jahrhunderts besiedelten die Donauschwaben die pannonische Tiefebene und bewirtschafteten das Land über fast zwei Jahrhunderte. Doch vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die deutschstämmigen Bürger kollektiv als Kriegsverbrecher verfolgt, enteignet und vertrieben. Marlenes Vater wurde in ein russisches Arbeitslager verschleppt, während sie, ihre Mutter und Großmutter in ein serbisches Internierungslager kamen, wo sie Hunger und Gewalt der Partisanen erlitten, bis sie nach zwei Jahren die Flucht nach Österreich schafften. Siebzig Jahre später erhält die heute achtzigjährige Marlene einen Brief aus Serbien, der sie dazu bewegt, mit ihrer Tochter Klara in die Vojvodina zu reisen und die Orte ihrer Vergangenheit zu besuchen. Diese Reise wird zur Erinnerung an das oft verdrängte Schicksal der Donauschwaben im ehemaligen Jugoslawien nach dem Zweiten Weltkrieg, exemplifiziert durch das Schicksal unschuldiger Familien, die mit der Niederlage des Dritten Reiches zu einer kriminellen Minderheit erklärt wurden. Das Buch thematisiert die Versöhnung zwischen Menschen, die nie gehasst haben, und eine Wiederbegegnung, die Jahrzehnte früher hätte stattfinden sollen, nun aber im Lebenswinter der Protagonistinnen umso wertvoller wird.