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Sanssouci - Forschungen zur Romanistik: Giacomo Leopardi - Dichtung als inszenierte Selbsttäuschung in der Krise des Bewusstseins

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Leopardi setzt sich nicht nur mit den großen Illusionen im kollektiven Bewusstsein der Menschheit von den Uranfängen her auseinander, sondern auch autoreflexiv mit der Standpunktsuche als Dichter und Philosoph. Diese vollzieht sich in immer neuen Inszenierungen, in denen Täuschung und Selbsttäuschung die Unvollkommenheit, den Mangel kaschieren. Die als Illusionen enttarnten einstigen Menschheitsideale überführt Leopardi in den Bereich des Ästhetischen, um mit seiner Sprache des Indefiniten ihre Trugbildhaftigkeit zu zelebrieren. Der Vorstellung der Schattenhaftigkeit des Menschen, die zu Nietzsche und in die Moderne führt, entsprechen der Traum und der Wachtraum. Diese Nachtbereiche der Seele treten in Konkurrenz zur Realität und bilden Reservoire für die Imagination, in der sich vage neue Menschheitsentwürfe, z. B. in Richtung auf die Exploration des Mondes und die künstliche Intelligenz, erahnen lassen.

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Sanssouci - Forschungen zur Romanistik: Giacomo Leopardi - Dichtung als inszenierte Selbsttäuschung in der Krise des Bewusstseins, Cornelia Klettke, Sebastian Neumeister

Jazyk
Rok vydania
2017
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Titul
Sanssouci - Forschungen zur Romanistik: Giacomo Leopardi - Dichtung als inszenierte Selbsttäuschung in der Krise des Bewusstseins
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Frank & Timme
Rok vydania
2017
Väzba
pevná
Počet strán
342
ISBN10
3732902560
ISBN13
9783732902569
Série
Anotácia
Leopardi setzt sich nicht nur mit den großen Illusionen im kollektiven Bewusstsein der Menschheit von den Uranfängen her auseinander, sondern auch autoreflexiv mit der Standpunktsuche als Dichter und Philosoph. Diese vollzieht sich in immer neuen Inszenierungen, in denen Täuschung und Selbsttäuschung die Unvollkommenheit, den Mangel kaschieren. Die als Illusionen enttarnten einstigen Menschheitsideale überführt Leopardi in den Bereich des Ästhetischen, um mit seiner Sprache des Indefiniten ihre Trugbildhaftigkeit zu zelebrieren. Der Vorstellung der Schattenhaftigkeit des Menschen, die zu Nietzsche und in die Moderne führt, entsprechen der Traum und der Wachtraum. Diese Nachtbereiche der Seele treten in Konkurrenz zur Realität und bilden Reservoire für die Imagination, in der sich vage neue Menschheitsentwürfe, z. B. in Richtung auf die Exploration des Mondes und die künstliche Intelligenz, erahnen lassen.