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Imponderabilien

Erlebnisse eines nicht mehr jungen Fräuleins

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In der Literaturgeschichte ist das Fräulein eine Figur, die zwischen jung, verführerisch und altjungferlich überklug oszilliert. Goethes Faust spricht Gretchen als „mein schönes Fräulein“ an, während Strindbergs Fräulein Julie sich in einem sexuell aufgeladenen Spiel mit ihrem Diener verstrickt. Im Gegensatz dazu stehen ältere Damen wie E. T. A. Hoffmanns Fräulein von Scuderi, eine angesehene Dichterin, die als Aufklärerin einer mysteriösen Mordserie gilt und somit eine Vorläuferin von Miss Marple darstellt. Trotz ihrer literaturgeschichtlichen Bedeutung, wie auch Schnitzlers Fräulein Else, ist die Anrede Fräulein aus dem offiziellen Sprachgebrauch verschwunden und wirkt heute anachronistisch. In Claudia Karolyis Sammlung von Kurzgeschichten erlebt ein nicht mehr junges Fräulein, konfrontiert mit den Unwägbarkeiten des Lebens, skurrile, phantastische und ironische Abenteuer. Zu Beginn fordert es einen Bankberater auf, sein „erotisches Kapital“ zu bewerten, was ihn alt aussehen lässt. Es blickt in die Zukunft, gerät in finstere Zeiten, findet eine schöne Aussicht und den Frosch fürs Leben. Am Ende ist das Fräulein hinter einer Geschichte her, die sich von selbst schreiben soll. Illustriert wird der Band von verschiedenen Künstlern.

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Imponderabilien, Claudia Karolyi

Jazyk
Rok vydania
2017
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(mäkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
11,99 €

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Titul
Imponderabilien
Podtitul
Erlebnisse eines nicht mehr jungen Fräuleins
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Sonderzahl
Rok vydania
2017
Väzba
mäkká
Počet strán
46
ISBN10
3854494831
ISBN13
9783854494836
Série
Anotácia
In der Literaturgeschichte ist das Fräulein eine Figur, die zwischen jung, verführerisch und altjungferlich überklug oszilliert. Goethes Faust spricht Gretchen als „mein schönes Fräulein“ an, während Strindbergs Fräulein Julie sich in einem sexuell aufgeladenen Spiel mit ihrem Diener verstrickt. Im Gegensatz dazu stehen ältere Damen wie E. T. A. Hoffmanns Fräulein von Scuderi, eine angesehene Dichterin, die als Aufklärerin einer mysteriösen Mordserie gilt und somit eine Vorläuferin von Miss Marple darstellt. Trotz ihrer literaturgeschichtlichen Bedeutung, wie auch Schnitzlers Fräulein Else, ist die Anrede Fräulein aus dem offiziellen Sprachgebrauch verschwunden und wirkt heute anachronistisch. In Claudia Karolyis Sammlung von Kurzgeschichten erlebt ein nicht mehr junges Fräulein, konfrontiert mit den Unwägbarkeiten des Lebens, skurrile, phantastische und ironische Abenteuer. Zu Beginn fordert es einen Bankberater auf, sein „erotisches Kapital“ zu bewerten, was ihn alt aussehen lässt. Es blickt in die Zukunft, gerät in finstere Zeiten, findet eine schöne Aussicht und den Frosch fürs Leben. Am Ende ist das Fräulein hinter einer Geschichte her, die sich von selbst schreiben soll. Illustriert wird der Band von verschiedenen Künstlern.