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Der Bildverlust, oder, Durch die Sierra de Gredos

Roman

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In der Sierra de Gredos erstreckt sich eine bis in den Frühling hinein verschneite Gipfelflur. Dorthin macht sich die Bankfrau, von deren Abenteuern dieser Roman handelt, aus einer nordwestlichen Flußhafenstadt auf den Weg. Sie will die Bergkette durchqueren und den Autor treffen, mit dem sie einen Lieferantenvertrag abgeschlossen hat. Sie, eine mächtige Strippenzieherin, wuchs nach einem tödlichen Verkehrsunfall der Eltern bei ihren Großeltern in einem wendischen Dorf auf, reiste viel und spielte einmal als Starschauspielerin in einem berühmten Film mit. Sie bezahlt den Autor, der im Gegenzug ihre Geschichte nach vorgegebenen Regeln erzählt. Abschweifungen sind erlaubt, und der einzige Maßstab ist: „mich erzähltwerden spüren.“ Wir erfahren von ihren Begegnungen mit den Menschen in der Sierra: dem Busfahrer und seinem Sohn, dem wandernden Steinmetz, dem Maultrommelspieler, dem Stadtrandidioten sowie ihrem Bruder, der lange im Gefängnis saß, und der Tochter, die verschwunden ist, aber in Erinnerung und Sehnsucht präsent bleibt. Vergangenheit und Zukunft, Jetztzeit und geträumte Zeit fließen ineinander in einer von Bildern erhöhten Gegenwart. Der Roman thematisiert eine „größere Zeit“, in der Anschauen, Liebe, Güte, Schönheit und Frieden nicht nur utopische Möglichkeiten sind, sondern in Erzählungen hervorgebracht und tragfähig gemacht werden können.

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Der Bildverlust, oder, Durch die Sierra de Gredos, Peter Handke

Jazyk
Rok vydania
2002
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Platobné metódy

3,3
Dobrá
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Titul
Der Bildverlust, oder, Durch die Sierra de Gredos
Podtitul
Roman
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2002
Väzba
pevná
Počet strán
759
ISBN10
3518413104
ISBN13
9783518413104
Série
Hodnotenie
3,25 z 5
Anotácia
In der Sierra de Gredos erstreckt sich eine bis in den Frühling hinein verschneite Gipfelflur. Dorthin macht sich die Bankfrau, von deren Abenteuern dieser Roman handelt, aus einer nordwestlichen Flußhafenstadt auf den Weg. Sie will die Bergkette durchqueren und den Autor treffen, mit dem sie einen Lieferantenvertrag abgeschlossen hat. Sie, eine mächtige Strippenzieherin, wuchs nach einem tödlichen Verkehrsunfall der Eltern bei ihren Großeltern in einem wendischen Dorf auf, reiste viel und spielte einmal als Starschauspielerin in einem berühmten Film mit. Sie bezahlt den Autor, der im Gegenzug ihre Geschichte nach vorgegebenen Regeln erzählt. Abschweifungen sind erlaubt, und der einzige Maßstab ist: „mich erzähltwerden spüren.“ Wir erfahren von ihren Begegnungen mit den Menschen in der Sierra: dem Busfahrer und seinem Sohn, dem wandernden Steinmetz, dem Maultrommelspieler, dem Stadtrandidioten sowie ihrem Bruder, der lange im Gefängnis saß, und der Tochter, die verschwunden ist, aber in Erinnerung und Sehnsucht präsent bleibt. Vergangenheit und Zukunft, Jetztzeit und geträumte Zeit fließen ineinander in einer von Bildern erhöhten Gegenwart. Der Roman thematisiert eine „größere Zeit“, in der Anschauen, Liebe, Güte, Schönheit und Frieden nicht nur utopische Möglichkeiten sind, sondern in Erzählungen hervorgebracht und tragfähig gemacht werden können.