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Im Krebsgang : eine Novelle

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Am 30. Januar 1945 verließ das ehemalige Kreuzfahrtschiff "Wilhelm Gustloff" mit 6.100 Flüchtlingen Gotenhafen und wurde vor Stolpermünde von einem sowjetischen U-Boot torpediert. In weniger als einer Stunde sank das Schiff, und mehr als 5.000 Menschen starben. Diese Tragödie ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als das Tausendjährige Reich bereits Geschichte war und Roosevelt sich auf dem Weg nach Jalta befand, um mit Stalin und Churchill neue Grenzen abzustecken. Günter Grass hat sich seit jeher für dieses Unglück interessiert. In seinen Romanen wird angedeutet, dass die Nebenfigur Tulla Pokriefke das Unglück überlebte. In seiner aktuellen Novelle wird Tullas Sohn beauftragt, die vergessene Geschichte aus dem kollektiven Gedächtnis zu bergen. Widerwillig recherchiert der Journalist im Internet, besucht die Chatrooms von Neonazis und beleuchtet die Biografien von Wilhelm Gustloff, seinem jüdischen Attentäter David Frankfurter und dem sowjetischen U-Bootkommandanten Alexander Marinesko. Dabei versucht er, die Katastrophe wieder lebendig werden zu lassen und entdeckt ein menschliches Drama, das bis in die Gegenwart reicht und auch seine eigene Familie betrifft. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und wird durch die Metapher des Krebses symbolisiert. Grass gelingt ein spannendes, kunstvolles und humorvolles Meisterwerk.

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Im Krebsgang : eine Novelle, Günter Grass

Jazyk
Rok vydania
2002
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Dobrá
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3,3
Dobrá
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Steidl
Rok vydania
2002
Väzba
pevná
Počet strán
216
ISBN10
3882438002
ISBN13
9783882438000
Série
Prvé vydanie
2002
Pôvodný názov
Im Krebsgang
Hodnotenie
3,25 z 5
Anotácia
Am 30. Januar 1945 verließ das ehemalige Kreuzfahrtschiff "Wilhelm Gustloff" mit 6.100 Flüchtlingen Gotenhafen und wurde vor Stolpermünde von einem sowjetischen U-Boot torpediert. In weniger als einer Stunde sank das Schiff, und mehr als 5.000 Menschen starben. Diese Tragödie ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als das Tausendjährige Reich bereits Geschichte war und Roosevelt sich auf dem Weg nach Jalta befand, um mit Stalin und Churchill neue Grenzen abzustecken. Günter Grass hat sich seit jeher für dieses Unglück interessiert. In seinen Romanen wird angedeutet, dass die Nebenfigur Tulla Pokriefke das Unglück überlebte. In seiner aktuellen Novelle wird Tullas Sohn beauftragt, die vergessene Geschichte aus dem kollektiven Gedächtnis zu bergen. Widerwillig recherchiert der Journalist im Internet, besucht die Chatrooms von Neonazis und beleuchtet die Biografien von Wilhelm Gustloff, seinem jüdischen Attentäter David Frankfurter und dem sowjetischen U-Bootkommandanten Alexander Marinesko. Dabei versucht er, die Katastrophe wieder lebendig werden zu lassen und entdeckt ein menschliches Drama, das bis in die Gegenwart reicht und auch seine eigene Familie betrifft. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und wird durch die Metapher des Krebses symbolisiert. Grass gelingt ein spannendes, kunstvolles und humorvolles Meisterwerk.