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In einer deutschen Pension

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Während eines Aufenthalts der jungen Katherine Mansfield in Bayern entstanden diese tiefgründigen Kurzgeschichten, die sie berühmt machten. Ihre humorvolle und scharfsinnige Analyse der deutschen Pensionsgäste ist sowohl damals als auch heute amüsant und wird von Joe Villion farbenfroh und mit subtiler Ironie illustriert. Diese Erzählungen, die 1909 entstanden, markieren Mansfields Eintritt in die literarische Welt und ihre Entwicklung zur Meisterin der modernen englischen Kurzgeschichte. Im wilhelminischen Deutschland trifft die erst 21-jährige Mansfield auf eine Gruppe typischer Deutscher, die während ihrer Kur gesellschaftliche Zwänge ablegen. Hier beobachtet sie auffällig fröhliche Witwen, verunsicherte junge Ehefrauen und die alltäglichen Szenen des Lebens, die ihr Interesse wecken. Gekonnt hinterfragt sie Vorurteile und Stereotypen der englischen und deutschen Mentalität und schafft ein Panoptikum, das durch ihr stilistisches Können leise Gesellschaftskritik übt. Die Spannung zwischen den Mentalitäten zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird dabei deutlich. Ein ausführlicher Anhang enthält einen biografischen Essay von Elisabeth Schnack, der das Leben und Werk der Schriftstellerin zusammenfasst und in einen größeren Kontext stellt.

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In einer deutschen Pension, Katherine Mansfield

Jazyk
Rok vydania
2022
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(mäkká)
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3,5
Dobrá
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Henricus
Rok vydania
2022
Väzba
mäkká
Počet strán
116
ISBN10
3847854488
ISBN13
9783847854487
Série
Hodnotenie
3,5 z 5
Anotácia
Während eines Aufenthalts der jungen Katherine Mansfield in Bayern entstanden diese tiefgründigen Kurzgeschichten, die sie berühmt machten. Ihre humorvolle und scharfsinnige Analyse der deutschen Pensionsgäste ist sowohl damals als auch heute amüsant und wird von Joe Villion farbenfroh und mit subtiler Ironie illustriert. Diese Erzählungen, die 1909 entstanden, markieren Mansfields Eintritt in die literarische Welt und ihre Entwicklung zur Meisterin der modernen englischen Kurzgeschichte. Im wilhelminischen Deutschland trifft die erst 21-jährige Mansfield auf eine Gruppe typischer Deutscher, die während ihrer Kur gesellschaftliche Zwänge ablegen. Hier beobachtet sie auffällig fröhliche Witwen, verunsicherte junge Ehefrauen und die alltäglichen Szenen des Lebens, die ihr Interesse wecken. Gekonnt hinterfragt sie Vorurteile und Stereotypen der englischen und deutschen Mentalität und schafft ein Panoptikum, das durch ihr stilistisches Können leise Gesellschaftskritik übt. Die Spannung zwischen den Mentalitäten zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird dabei deutlich. Ein ausführlicher Anhang enthält einen biografischen Essay von Elisabeth Schnack, der das Leben und Werk der Schriftstellerin zusammenfasst und in einen größeren Kontext stellt.