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Neun

Roman

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Pawel, ein junger Geschäftsmann mit einem bescheidenen Textilhandel, erwacht in einer verwüsteten Wohnung. Der Spiegel ist zerbrochen, persönliche Gegenstände liegen verstreut, und seine Kleidung ist aus dem Schrank gerissen. Getrieben von Unruhe und Angst verlässt er seine Wohnung und fährt durch Warschau. Er hat Schulden und wird verfolgt, weshalb er dringend Geld benötigt. Sein Freund Jacek, den er um Hilfe bittet, entkommt knapp einem Überfall und ist ebenfalls auf der Flucht. Die Erzählung entfaltet sich aus dem kriminellen Milieu, unspektakulär und beklemmend. Der Autor begleitet die Protagonisten präzise, als wäre er ein allgegenwärtiges Kameraauge, und führt sie durch Bahnhöfe, Industriebrachen, Hotelruinen und heruntergekommene Innenhöfe, bis zur Verfolgungsjagd auf den Dächern über der Marszalkowska. Der multiple Erzähler lauscht den Atemzügen der Stadt und wird Zeuge eines Mordes. In diesem neunten Werk des Autors wird die poetische Ausmessung der heutigen polnischen Wirklichkeit fortgeführt. Hinter den Ereignissen liegt ein Gefühl des Stillstands, während das träumerische Wissen um die Vergeblichkeit jeder Fluchtbewegung dem Roman seinen eigentümlichen Zauber verleiht.

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Neun, Andrzej Stasiuk

Jazyk
Rok vydania
2004
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3,3
Dobrá
15 Hodnotenie

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Titul
Neun
Podtitul
Roman
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2004
Väzba
mäkká
Počet strán
298
ISBN10
351845563X
ISBN13
9783518455630
Série
Pôvodný názov
Dziewiȩć
Hodnotenie
3,25 z 5
Anotácia
Pawel, ein junger Geschäftsmann mit einem bescheidenen Textilhandel, erwacht in einer verwüsteten Wohnung. Der Spiegel ist zerbrochen, persönliche Gegenstände liegen verstreut, und seine Kleidung ist aus dem Schrank gerissen. Getrieben von Unruhe und Angst verlässt er seine Wohnung und fährt durch Warschau. Er hat Schulden und wird verfolgt, weshalb er dringend Geld benötigt. Sein Freund Jacek, den er um Hilfe bittet, entkommt knapp einem Überfall und ist ebenfalls auf der Flucht. Die Erzählung entfaltet sich aus dem kriminellen Milieu, unspektakulär und beklemmend. Der Autor begleitet die Protagonisten präzise, als wäre er ein allgegenwärtiges Kameraauge, und führt sie durch Bahnhöfe, Industriebrachen, Hotelruinen und heruntergekommene Innenhöfe, bis zur Verfolgungsjagd auf den Dächern über der Marszalkowska. Der multiple Erzähler lauscht den Atemzügen der Stadt und wird Zeuge eines Mordes. In diesem neunten Werk des Autors wird die poetische Ausmessung der heutigen polnischen Wirklichkeit fortgeführt. Hinter den Ereignissen liegt ein Gefühl des Stillstands, während das träumerische Wissen um die Vergeblichkeit jeder Fluchtbewegung dem Roman seinen eigentümlichen Zauber verleiht.