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Pawel, ein junger Geschäftsmann mit einem bescheidenen Textilhandel, erwacht in einer verwüsteten Wohnung. Der Spiegel ist zerbrochen, persönliche Gegenstände liegen verstreut, und die Kleidung ist aus dem Schrank gerissen. Getrieben von Angst und Unruhe verlässt er seine Wohnung und fährt durch Warschau. Er hat Schulden und wird verfolgt, dringend auf der Suche nach Geld. Sein Freund Jacek, den er um Hilfe bittet, entgeht knapp einem Überfall und ist ebenfalls in der Flucht. Stasiuk erzählt diese Geschichte aus dem kriminellen Milieu auf eindringliche Weise, ohne Kommentare, als ob ein allgegenwärtiges Kameraauge die Protagonisten von Ort zu Ort begleitet: über Bahnhöfe und Straßen, durch Industriebrachen und Hotelruinen, wilde Gärten und schlammige Wege, heruntergekommene Innenhöfe bis hin zu den Dächern über der Marszalkowska, wo die Verfolgungsjagd endet. Der multiple Erzähler lauscht den Atemzügen der Stadt, belauert sie wie ein Lebewesen, spürt das Vergehen der Zeit nach und wird Zeuge eines Mordes. In seinem neunten Buch vertieft Stasiuk die poetische Ausmessung der heutigen polnischen Wirklichkeit. Hinter allem, was geschieht, bleibt der Stillstand spürbar, und das träumerische Wissen um die Vergeblichkeit jeder Fluchtbewegung verleiht dem Roman seinen besonderen Zauber.

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Neun, Andrzej Stasiuk

Jazyk
Rok vydania
2002
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(pevná)
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3,3
Dobrá
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Titul
Neun
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2002
Väzba
pevná
Počet strán
300
ISBN10
3518413260
ISBN13
9783518413265
Série
Pôvodný názov
Dziewiȩć
Hodnotenie
3,25 z 5
Anotácia
Pawel, ein junger Geschäftsmann mit einem bescheidenen Textilhandel, erwacht in einer verwüsteten Wohnung. Der Spiegel ist zerbrochen, persönliche Gegenstände liegen verstreut, und die Kleidung ist aus dem Schrank gerissen. Getrieben von Angst und Unruhe verlässt er seine Wohnung und fährt durch Warschau. Er hat Schulden und wird verfolgt, dringend auf der Suche nach Geld. Sein Freund Jacek, den er um Hilfe bittet, entgeht knapp einem Überfall und ist ebenfalls in der Flucht. Stasiuk erzählt diese Geschichte aus dem kriminellen Milieu auf eindringliche Weise, ohne Kommentare, als ob ein allgegenwärtiges Kameraauge die Protagonisten von Ort zu Ort begleitet: über Bahnhöfe und Straßen, durch Industriebrachen und Hotelruinen, wilde Gärten und schlammige Wege, heruntergekommene Innenhöfe bis hin zu den Dächern über der Marszalkowska, wo die Verfolgungsjagd endet. Der multiple Erzähler lauscht den Atemzügen der Stadt, belauert sie wie ein Lebewesen, spürt das Vergehen der Zeit nach und wird Zeuge eines Mordes. In seinem neunten Buch vertieft Stasiuk die poetische Ausmessung der heutigen polnischen Wirklichkeit. Hinter allem, was geschieht, bleibt der Stillstand spürbar, und das träumerische Wissen um die Vergeblichkeit jeder Fluchtbewegung verleiht dem Roman seinen besonderen Zauber.