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Die verschlossene Tür

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Berlin in den frühen Dreißigerjahren: Die elegante Jessika kehrt nach einem Opernabend in ihre Grunewald-Villa zurück und entdeckt erleichtert die Pelzjacke ihrer besten Freundin Marjorie. Doch bald macht sie eine grauenvolle Entdeckung. Gemeinsam mit dem populären Krimiautor Frank Arnau initiierte der Herausgeber Willy Haas ein Experiment: Acht renommierte Autoren schrieben in Fortsetzungen einen Kriminalroman. Während drei Autoren – Alfred Döblin, Gabriele Tergit und Richard Huelsenbeck – bis heute bekannt sind, sind die anderen – Manfred Hausmann, Erich Ebermayer, Edlef Köppen, Kurt Heuser und Frank Arnau selbst – nur noch Kennern ein Begriff. Ursprünglich als PR-Aktion gedacht, um die Leser der Literarischen Welt während der Ferienzeit zu unterhalten, wurde der Roman von einem Preisausschreiben begleitet, bei dem eine Reise nach Moskau und Leningrad winkte. Von Juni bis August 1932 erschien wöchentlich eine Fortsetzung der Geschichte. Jeder Autor erhielt die Teile der anderen, um die Handlung fortzuspinnen, was zu einem absurden Durcheinander von Schauplätzen und Wendungen führte – heute ein besonders unterhaltsames Lesevergnügen. Im Nachwort rekonstruiert Erhard Schütz die Hintergründe des Kollektivromans und beleuchtet das Zusammenspiel von Presse und Literatur kurz vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten.

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Die verschlossene Tür, Alfred Döblin

Jazyk
Rok vydania
2015
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(pevná)
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1,0
Slabá
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Titul
Die verschlossene Tür
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2015
Väzba
pevná
Počet strán
104
ISBN10
3945256321
ISBN13
9783945256329
Série
Hodnotenie
1 z 5
Anotácia
Berlin in den frühen Dreißigerjahren: Die elegante Jessika kehrt nach einem Opernabend in ihre Grunewald-Villa zurück und entdeckt erleichtert die Pelzjacke ihrer besten Freundin Marjorie. Doch bald macht sie eine grauenvolle Entdeckung. Gemeinsam mit dem populären Krimiautor Frank Arnau initiierte der Herausgeber Willy Haas ein Experiment: Acht renommierte Autoren schrieben in Fortsetzungen einen Kriminalroman. Während drei Autoren – Alfred Döblin, Gabriele Tergit und Richard Huelsenbeck – bis heute bekannt sind, sind die anderen – Manfred Hausmann, Erich Ebermayer, Edlef Köppen, Kurt Heuser und Frank Arnau selbst – nur noch Kennern ein Begriff. Ursprünglich als PR-Aktion gedacht, um die Leser der Literarischen Welt während der Ferienzeit zu unterhalten, wurde der Roman von einem Preisausschreiben begleitet, bei dem eine Reise nach Moskau und Leningrad winkte. Von Juni bis August 1932 erschien wöchentlich eine Fortsetzung der Geschichte. Jeder Autor erhielt die Teile der anderen, um die Handlung fortzuspinnen, was zu einem absurden Durcheinander von Schauplätzen und Wendungen führte – heute ein besonders unterhaltsames Lesevergnügen. Im Nachwort rekonstruiert Erhard Schütz die Hintergründe des Kollektivromans und beleuchtet das Zusammenspiel von Presse und Literatur kurz vor dem Machtantritt der Nationalsozialisten.