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Heldere hemel

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Heldere hemel basiert auf einem wahren Vorfall in den letzten Tagen des Kalten Krieges: Ein unbemanntes sowjetisch-russisches Kampfflugzeug stürzt in einem belgischen Dorf ab. Ein Randereignis in der Weltpolitik, ein verhängnisvolles Drama für eine Familie. Plattelandskinderen kannten alle Arten von Käfern, Andrej Volkonski kannte alle Arten von Lungenerkrankungen. Er lebte auf der Krim. Diese trockene, sonnige Perle der Ukraine, verloren in der Schwarzmeerregion. Diese fabelhafte Halbinsel mit ihren überraschend mediterranen Stränden, gekrönt von Hotelpalästen aus der Zeit vor der Oktoberrevolution. Pompoöse Gesundheitsmausoleen aus der russischen Belle Époque, heute zur einen Hälfte baufällig, zur anderen Hälfte in einem falschen Stil umgebaut. Von nah und fern kamen sie angereist, die zukünftigen Leichname, wie sie es seit Jahrhunderten taten, zuerst mit Pferd und Wagen, später mit dem Zug, jetzt per Wolga oder Trabant. Katholiken hatten Lourdes, Apparatschiks hatten Jalta. Alle auf der Suche nach demselben. Der Illusion der Heilung, oder doch ein paar Monate Schonzeit, sowie - wer weiß - eine letzte verzweifelte Liebe im Vorzimmer des Großen Krematoriums. Notfalls in den Armen einer anderen Husterin.

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Heldere hemel, Tom Lanoye

Jazyk
Rok vydania
2012
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(pevná),
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1,39 €
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3,1
Dobrá
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Titul
Heldere hemel
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2012
Väzba
pevná
Počet strán
91
ISBN10
9059651499
ISBN13
9789059651494
Série
Hodnotenie
3,1 z 5
Anotácia
Heldere hemel basiert auf einem wahren Vorfall in den letzten Tagen des Kalten Krieges: Ein unbemanntes sowjetisch-russisches Kampfflugzeug stürzt in einem belgischen Dorf ab. Ein Randereignis in der Weltpolitik, ein verhängnisvolles Drama für eine Familie. Plattelandskinderen kannten alle Arten von Käfern, Andrej Volkonski kannte alle Arten von Lungenerkrankungen. Er lebte auf der Krim. Diese trockene, sonnige Perle der Ukraine, verloren in der Schwarzmeerregion. Diese fabelhafte Halbinsel mit ihren überraschend mediterranen Stränden, gekrönt von Hotelpalästen aus der Zeit vor der Oktoberrevolution. Pompoöse Gesundheitsmausoleen aus der russischen Belle Époque, heute zur einen Hälfte baufällig, zur anderen Hälfte in einem falschen Stil umgebaut. Von nah und fern kamen sie angereist, die zukünftigen Leichname, wie sie es seit Jahrhunderten taten, zuerst mit Pferd und Wagen, später mit dem Zug, jetzt per Wolga oder Trabant. Katholiken hatten Lourdes, Apparatschiks hatten Jalta. Alle auf der Suche nach demselben. Der Illusion der Heilung, oder doch ein paar Monate Schonzeit, sowie - wer weiß - eine letzte verzweifelte Liebe im Vorzimmer des Großen Krematoriums. Notfalls in den Armen einer anderen Husterin.