Viac o knihe
Jon wird in der Regel zu den frühen Dialogen Platons gezählt, die aufgrund ihrer zeitlichen und thematischen Nähe zum historischen Sokrates als sokratisch bezeichnet werden. Das Ausgangsproblem wird in den Worten deutlich, die Sokrates in der ersten Gesprächshälfte mit dem titelgebenden Helden äußert: Ein guter Rapsod kann niemals derjenige sein, der die Worte des Dichters nicht versteht, denn der Rapsod sollte für die Zuhörer ein Übersetzer der Gedanken des Dichters sein. Diese Überlegungen führen die Gesprächspartner zur Entdeckung des Magnetismus der Poesie und der Rolle der poetischen Inspiration. Es zeigt sich, dass Jon am schönsten von Homer erzählt, nicht weil er die Kunst beherrscht, sondern weil in ihm eine göttliche Kraft wirkt, die ihn bewegt, ähnlich dem Stein, den Euripides als magnesisch bezeichnet, während die meisten Menschen ihn herakleisch nennen.
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Ion, Platón, Hellmut Flashar
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Platobné metódy
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