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Der Geschmack von Apfelkernen

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Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Großmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie und mischt die Schicksale dreier Generationen. Der Roman thematisiert das Erinnern und Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug. Nach dem Tod von Bertha erbt Iris das Haus und kehrt nach vielen Jahren dorthin zurück, wo sie als Kind mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Durch die verwilderten Zimmer und den Garten streifend, entdeckt sie eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß werden und Frauen Funken aus ihren Fingern schütteln. Berthas Verfall nach einem Sturz vom Apfelbaum hat dazu geführt, dass sie schließlich ihre Töchter nicht mehr erkennt. Iris bleibt eine Woche allein im Haus und ist unsicher, ob sie es behalten will. Während sie schwimmt, einen alten Freund küsst und eine Wand streicht, tastet sie sich durch ihre Erinnerungen: Was tat ihr Großvater vor dem Krieg? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Schließlich denkt sie an die Nacht des Unfalls ihrer Kusine Rosmarie und fragt sich, was sie auf dem Dach des Wintergartens wollte. Iris erkennt, dass es verschiedene Arten des Vergessens gibt und dass Erinnern nur eine davon ist.

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Der Geschmack von Apfelkernen, Katharina Hagena

Jazyk
Rok vydania
2011
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(pevná)
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3,6
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Jazyk
nemecky
Rok vydania
2011
Väzba
pevná
ISBN10
346204270x
ISBN13
9783462042702
Série
Prvé vydanie
2008
Pôvodný názov
Der Gesmacht von Apfelkernen
Hodnotenie
3,6 z 5
Anotácia
Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Großmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie und mischt die Schicksale dreier Generationen. Der Roman thematisiert das Erinnern und Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug. Nach dem Tod von Bertha erbt Iris das Haus und kehrt nach vielen Jahren dorthin zurück, wo sie als Kind mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Durch die verwilderten Zimmer und den Garten streifend, entdeckt sie eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß werden und Frauen Funken aus ihren Fingern schütteln. Berthas Verfall nach einem Sturz vom Apfelbaum hat dazu geführt, dass sie schließlich ihre Töchter nicht mehr erkennt. Iris bleibt eine Woche allein im Haus und ist unsicher, ob sie es behalten will. Während sie schwimmt, einen alten Freund küsst und eine Wand streicht, tastet sie sich durch ihre Erinnerungen: Was tat ihr Großvater vor dem Krieg? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Schließlich denkt sie an die Nacht des Unfalls ihrer Kusine Rosmarie und fragt sich, was sie auf dem Dach des Wintergartens wollte. Iris erkennt, dass es verschiedene Arten des Vergessens gibt und dass Erinnern nur eine davon ist.