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Die Geschwister Oppermann

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Der Roman schildert das Schicksal einer jüdischen Familie in Berlin zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft. Gustav Oppermann feiert seinen 50. Geburtstag in der Hoffnung, dass die völkische Bewegung nachlässt. Doch nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler eskaliert die Barbarei. Die Menschenwürde wird systematisch missachtet. Die Charaktere reagieren unterschiedlich auf die zunehmende Bedrohung: Gustav engagiert sich im Widerstand und bezahlt dafür mit seinem Leben im Konzentrationslager. Martin, sein Sohn, ignoriert die Demütigungen und verwandelt das jüdische Geschäft in ein deutsches Möbelhaus, um sich Vorteile zu verschaffen. Liselotte, seine Frau, schämt sich, Deutsche zu sein, während ihr halbjüdischer Sohn Berthold lieber stirbt, als seine Überzeugungen zu verleugnen. Liselottes Bruder steht zu seinen linken Freunden und protestiert gegen die Regierung. Rektor Francois versucht zunächst, sich mit dem neuen System zu arrangieren, erkennt jedoch bald, dass er dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, und akzeptiert den Verlust seiner Stellung und die damit verbundene Armut. Der Roman beleuchtet die tragischen Schicksale der Juden und die bittere Wahrheit, dass viele bereits kurz nach Hitlers Machtübernahme über das unmenschliche Vorgehen der Nationalsozialisten informiert waren und die Entwicklungen klar erkennen konnten.

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Die Geschwister Oppermann, Lion Feuchtwanger

Jazyk
Rok vydania
1993
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(pevná)
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Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Aufbau-Verl.
Rok vydania
1993
Väzba
pevná
Počet strán
337
ISBN10
3351022077
ISBN13
9783351022075
Hodnotenie
4,15 z 5
Anotácia
Der Roman schildert das Schicksal einer jüdischen Familie in Berlin zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft. Gustav Oppermann feiert seinen 50. Geburtstag in der Hoffnung, dass die völkische Bewegung nachlässt. Doch nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler eskaliert die Barbarei. Die Menschenwürde wird systematisch missachtet. Die Charaktere reagieren unterschiedlich auf die zunehmende Bedrohung: Gustav engagiert sich im Widerstand und bezahlt dafür mit seinem Leben im Konzentrationslager. Martin, sein Sohn, ignoriert die Demütigungen und verwandelt das jüdische Geschäft in ein deutsches Möbelhaus, um sich Vorteile zu verschaffen. Liselotte, seine Frau, schämt sich, Deutsche zu sein, während ihr halbjüdischer Sohn Berthold lieber stirbt, als seine Überzeugungen zu verleugnen. Liselottes Bruder steht zu seinen linken Freunden und protestiert gegen die Regierung. Rektor Francois versucht zunächst, sich mit dem neuen System zu arrangieren, erkennt jedoch bald, dass er dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, und akzeptiert den Verlust seiner Stellung und die damit verbundene Armut. Der Roman beleuchtet die tragischen Schicksale der Juden und die bittere Wahrheit, dass viele bereits kurz nach Hitlers Machtübernahme über das unmenschliche Vorgehen der Nationalsozialisten informiert waren und die Entwicklungen klar erkennen konnten.