Bookbot

Hinter Glas. Roman

Viac o knihe

22. März 1968. Ort: Nanterre bei Paris. David Schultz, Soziologie-Student, steht am Fenster eines Seminarraumes und beobachtet die algerischen Arbeiter, die draußen in Kälte, Wind und Regen die Terrasse teeren. Nur durch eine Glasscheibe von ihnen getrennt, begreift er die tiefe Kluft, die in Wirklichkeit zwischen beiden Welten liegt. "Hier (in der Universität) wurde den ganzen Tag nur ultraleichte Materie gehandhabt, Ideen, und vermittels der Ideen die Menschen: oberste Funktion der herrschenden Klasse. Und die Beherrschten ... hatten ebenso wenig eine Chance, je in diese Welt hier einzudringen, wie ich in die ihre." Manche glauben, die Isolation durchbrechen zu können, wenn sie die bürgerlichen Normen und Tabus sprengen, wenn sie die Professoren zum Klassenfeind erheben und abenteuerliche Aktionen als revolutionäre Siege feiern. Andere, die Mehrzahl der Studenten, üben politische Abstinenz. Und wieder andere, noch sind es erst wenige, wissen sich eins mit der realen weltverändernden Bewegung: für sie gibt es keine trennende "Scheibe"

Nákup knihy

Hinter Glas. Roman, Robert Merle

Jazyk
Rok vydania
1987
product-detail.submit-box.info.binding
(mäkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
2,49 €

Platobné metódy

Nikto zatiaľ neohodnotil.Ohodnotiť

Titul
Hinter Glas. Roman
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Goldmann
Rok vydania
1987
Väzba
mäkká
Počet strán
405
ISBN10
3442085950
ISBN13
9783442085958
Série
Anotácia
22. März 1968. Ort: Nanterre bei Paris. David Schultz, Soziologie-Student, steht am Fenster eines Seminarraumes und beobachtet die algerischen Arbeiter, die draußen in Kälte, Wind und Regen die Terrasse teeren. Nur durch eine Glasscheibe von ihnen getrennt, begreift er die tiefe Kluft, die in Wirklichkeit zwischen beiden Welten liegt. "Hier (in der Universität) wurde den ganzen Tag nur ultraleichte Materie gehandhabt, Ideen, und vermittels der Ideen die Menschen: oberste Funktion der herrschenden Klasse. Und die Beherrschten ... hatten ebenso wenig eine Chance, je in diese Welt hier einzudringen, wie ich in die ihre." Manche glauben, die Isolation durchbrechen zu können, wenn sie die bürgerlichen Normen und Tabus sprengen, wenn sie die Professoren zum Klassenfeind erheben und abenteuerliche Aktionen als revolutionäre Siege feiern. Andere, die Mehrzahl der Studenten, üben politische Abstinenz. Und wieder andere, noch sind es erst wenige, wissen sich eins mit der realen weltverändernden Bewegung: für sie gibt es keine trennende "Scheibe"